Interview mit Martin Horn

Für den 33-Jährigen ist die Bürgerbeteiligung das zentrale Element seiner Arbeit. Statt starrer Konzepte will er seine Ideen mit den Bürgern zusammen weiterentwickeln. Für Martin Horn gilt „gemeinsam gestalten statt einsam verwalten“. Was er sonst noch so vorhat, um den amtierende OB, Dieter Salomon, zu schlagen, das erfahrt ihr hier bei uns im Interview.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Pva-Ysk7A-I

ür den 33-Jährigen ist die Bürgerbeteiligung das zentrale Element seiner Arbeit. Statt starrer Konzepte will er seine Ideen mit den Bürgern zusammen weiterentwickeln. Für Martin Horn gilt „gemeinsam gestalten statt einsam verwalten“. Was er sonst noch so vorhat, um den amtierenden OB Dieter Salomon zu schlagen, das erfahrt ihr hier bei uns.

Martin Horn, gebürtiger Pfälzer und mit 33 Jahren der jüngste Kandidat im Feld, tritt bei der Oberbürgermeisterwahl als unabhängiger Kandidat an – wird aber von der Freiburger SPD unterstützt. Daneben unterstützen auch prominente Mitglieder anderer Parteien seine Kandidatur: so zum Beispiel der Bundestagskandidat der Freiburger FDP, Dr. Adrian Hurrle, oder Horst Dieter Akermann, der langjähriges CDU Mitglied und Ehrenvorsitzender eines Bezirksverbandes in Freiburg ist. Horn studierte „European and World Politics“ und arbeitete zuletzt als Europa- und Entwicklungskoordinator der Stadt Sindelfingen – nach Freiburg kam er erst mit der Bekanntgabe seiner Kandidatur Anfang des Jahres. Gemeinsam mit einem Team aus ehrenamtlichen Helfern hatte Horn diese Kandidatur bereits drei Monate im Geheimen geplant, bevor er sie im Januar öffentlich machte.

Im Wahlkampf legt Martin Horn besonders viel Wert auf seinen Politikstil: er möchte Freiburgs Kommunalpolitik in Zukunft transparenter und partizipativer gestalten, mehr Bürgerbeteiligung ermöglichen und mit Initiativen und Interessensverbänden gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Wie alle Kandidaten hält auch er den mangelnden Wohnraum für eines der dringendsten Probleme Freiburgs. Um dem zu begegnen, hält er eine stärkere Einmischung der Stadt im Wohnungsmarkt für nötig, will Leerstände effektiv nutzen und die Freiburger Stadtbau weg von ihrem gewinnorientierten hin zu einem sozialeren Kurs führen. Als dritten Kernpunkt möchte Martin Horn Freiburg digital voranbringen, das schließt beispielsweise den Ausbau schnellen Internets sowie die Einführung digitaler Bürgerservices ein. Neben diesen zentralen Punkten seines Programms spricht sich der parteilose Kandidat aber beispielsweise auch klar für ein lebendiges Nachtleben in der Innenstadt aus und lehnt Sperrstunden für Diskotheken und Bars ausdrücklich ab.

Quelle: https://unicross-crossmedia.uni-freiburg.de/index.php/ob-wahl-2/