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Interview mit Manfred Kröber

Freiburg kann mehr Ökologie, braucht mehr Soziales und will mehr Bürgernähe, findet Manfred Kröber. Der Mann mit der grünen Fliege will sich als unabhängiger OB-Kandidat für diese drei Kernstücke seines Wahlprogramms einsetzen. Im Interview erfahrt ihr, wofür die Fliege steht und wie er mehr „Green“ in die „City“ bringen will.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=eqqf6XslJOs

Freiburg kann mehr Ökologie, braucht mehr Soziales und will mehr Bürgernähe, findet Manfred Kröber. Der Mann mit der grünen Fliege will sich als unabhängiger OB-Kandidat für diese drei Kernstücke seines Wahlprogramms einsetzen. Im Interview erfahrt ihr, wofür die Fliege steht und wie er mehr „Green“ in die „City“ bringen will.

Manfred Kröber tritt als unabhängiger Kandidat an. Er ist wie der amtierende Oberbürgermeister Dieter Salomon Mitglied der Grünen. Damit konkurrieren zwei Grüne Parteimitglieder um das Bürgermeisteramt. Kröber wurde 1979 in Heidelberg geboren. Nach dem Abitur 1999 in Villingen-Schwenningen kam er nach Freiburg. Hier begann er an der Universität ein Studium der Philosophie und Mathematik, das er 2014 abschloss. Danach absolvierte Kröber Referendariate an beruflichen Schulen in Lörrach und Breisach. Er hat das erste Staatsexamen und ist damit Lehrer, derzeit jedoch ohne Anstellung.Kröbers Wahlziele sind das Erreichen einer höheren Wahlbeteiligung und eines zweiten Wahlganges (letzteres setzt voraus, dass kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen kann).

Seine Kandidatur soll als direkte Reaktion auf die Politik von Parteifreund Salomon zu verstehen sein: Manfred Kröber möchte der stark realpolitischen Ausrichtung des amtierenden Bürgermeisters eine mehr linksorientierte grüne Politik entgegensetzen. Dafür setzt er sich mit seinen Wahlkampfthemen Ökologie, Soziales und Bürgernähe ein. Im Bereich Ökologie möchte Kröber die Stadt umweltbewusster gestalten. So fordert fordert er Verbesserungen für Radfahrer, günstigere Preise für Bus- und Bahnfahren und Prämien für stromsparendes Bauen. Um der Wohnungsnot in Freiburg zu begegnen, sollen 100 Millionen Euro in ein kommunales Wohnprogramm investiert werden. Darüber hinaus fordert Kröber die Ernennung eines Wohnungsbau-Referenten und die Unterstützung genossenschaftlichen Bauens. Zudem werde die Stadt Freiburg zu aggressiv vermarktet, die Beendigung dieses „Freiburg-Marketings“ solle den weiteren Zuzug verlangsamen.

Kröber möchte auch die Bürgerbeteiligung in der Stadt stärken: Über den bereits geplanten Stadtteil Dietenbach soll per Bürgerentscheid entschieden werden. Eine klimaneutrale Gestaltung der Stadtverwaltung soll die Bürger zum Nachmachen ermuntern. Die Verwaltung soll darüber hinaus bürgerbezogener umstrukturiert werden. Kröber fordert eine kommunale Unterstützungsstelle für Hartz IV-Bezieher und möchte auf Landes- und Bundesebene stärker für Freiburger Interessen eintreten.

Quelle: https://unicross-crossmedia.uni-freiburg.de/index.php/ob-wahl-2/