Statement der Jugendredaktion zur Absage des Kandidat-O-Mats

Am 27.03.2018 fand das Abschlusstreffen der Jugendredaktion statt. Das Treffen war ursprünglich als Endredaktion angedacht, bei der die Auswahl der finalen Thesen stattgefunden hätte. Bei diesem Treffen hätten wir die besten und kontroversesten Thesen ausgewählt, die am Ende im Kandidat-O-Mat gestanden hätten.

Leider mussten wir aber erfahren, dass der Kandidat-O-Mat nun doch nicht zum Einsatz kommen wird. Für uns als Teilnehmer*innen der Jugendredaktion war das Projekt aber trotzdem ein persönlicher Gewinn und die Teilnahme auf keinen Fall unnötig. Auch sind wir keinesfalls der Meinung, dass das Projekt eine Verschwendung der investierten Gelder ist, da die Thesen nun in weiteren Projekten zum Einsatz kommen können.

Die Meinungen innerhalb der Jugendredaktion sind sehr unterschiedlich. Wir können viele Argumente nachvollziehen und sind teilweise auch enttäuscht, dass das Projekt nun doch nicht umgesetzt wird. Wir möchten uns daher aber nicht dazu positionieren, ob die Entscheidung Salomons und die der Landeszentrale für politische Bildung gerechtfertigt sind.

Einig sind wir uns allerdings, dass der Kandidat-O-Mat ein wichtiges Mittel ist, um Jugendliche niederschwellig zu erreichen und einen Einstieg in Kommunalpolitik erleichtern kann. Wir hätten uns deswegen gewünscht, dass der Kandidat-O-Mat online geht.

Quelle: https://www.facebook.com/lpbFR/posts/1641607289255283