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netzwerk südbaden: Freiburg: Vom Ringen um eine urbane Zukunft

Fünf Kandidaten haben bisher Bereitschaft erklärt, an der Oberbürgermeisterwahl teilzunehmen. Die Entscheidung am 22. April ist richtungsweisend, wie das Zentrum Südbadens sich weiter entwickeln kann.

Die Frage „Satt? Oder hungrig?“ auf dem Titel dieser Ausgabe ist durchaus so mehrdeutig zu beantworten, wie sie angelegt ist: In dem prallen Oberzentrum, das sich stets als sonnig, lebenslustig und schorleselig zu präsentieren weiß, gibt es zunehmend auch Menschen, für die „hungrig“ vor allem ein zu-kurz-Kommen bedeutet: Sei es durch Wohnungsnot oder durch Armut. Eine Spaltung ist in dieser Stadt im Alltag näher gerückt: Kein zufällig mitgehörtes Gespräch im Supermarkt oder in der Kneipe, bei dem es nicht um eine Wohnungssuche geht. Wer ein Heim gefunden hat, wird vor allem als Mitglied der Mittelschicht damit konfrontiert, dass es finanziell eng werden kann. Auf der einen Seite also das gar nicht mehr so beschwingte Lebensgefühl, auf der anderen Seite aber auch eine unglaubliche Veränderungsfeindlichkeit – gerade an den linken und rechten Randbereichen der Bürgerschaft. Dazu gehört nicht nur der Nachbarschafts- Kampf gegen jedweden Wohnungsbau, sondern auch die Aufgeregtheiten um städtische Korinthen, die sich auf den Leserbriefseiten der „Badischen Zeitung“ niederschlagen.

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