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Eine Stadt für alle: kulturvoll, weltoffen, sozial und klimafreundlich!

Hallo Freiburg, liebe Mitmenschen,

ich kandidiere zur Wahl am 22. April 2018 als Oberbürgermeisterin für alle Menschen in Freiburg – egal welcher Herkunft, welchen Geschlechts, welcher sexuellen Orientierung, welchen Aussehens, welchen Alters, welcher körperlichen Verfassung, ob mit großem oder kleinem Einkommen. Ich stehe für eine Stadt für alle: kulturvoll, weltoffen, sozial und klimafreundlich.

In den letzten Jahren sind viele wichtige Projekte, die ein gutes Zusammenleben ermöglichen, unter die Räder gekommen. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum, die wichtige Quartiersarbeit steht unter Druck, Kunst und Kultur führen ein randständiges Dasein und für ein Sozialticket musste über ein Jahrzehnt heftig gekämpft werden, während für schicke Großprojekte schnell Millionen vorhanden waren und sind.

Dem jetzigen Oberbürgermeister fehlt eine Vision für die Stadt, die über das Profane und Allgemeine hinausgeht. Freiburg wächst und wird weiter wachsen – warum dieses Wachstum nicht gestalten, statt es nur zu verwalten?

Lasst uns die Wohnungsfrage konsequent angehen und lösen: Durch den Erhalt von bezahlbaren Wohnungen statt deren Abriss; durch eine Stadtbau, die ihre Bestände erweitert und dabei Mieten nicht weiter erhöht; durch neue Baugebiete, auf denen der Wohnraum entsteht, den die Menschen brauchen und nicht die Banken und Investoren.

Es braucht echte Teilhabe für alle, gute und günstige Museen, sanierte Schulen und Sportanlagen, Hilfe und Unterstützung für Menschen in Notlagen durch die Ämter der Stadt, Entlastung für Familien und Stärkung Alleinerziehender, faire Löhne in öffentlichen Einrichtungen, Entlastung für Kranke, Sicherheit für Mädchen und Frauen in der ganzen Stadt, Hilfe statt Verdrängung aus der Innenstadt und Lust auf ein Sozialticket, das den Menschen beim Aufsuchen einer Arbeitsstelle oder einem Arztbesuch hilft, statt immer teurer zu werden. Es braucht ein klares Ja zur Integration und ein klares Nein zu Rassismus und Ausgrenzungstendenzen durch Rechte.

Wir brauchen ein buntes, kreatives und offenes Freiburg, in dem auch junge Menschen ihren Platz haben und willkommen sind. Wir brauchen unkommerzielle Freiräume, aber auch Clubs und Nachtleben. Diese sind auch ein Standortfaktor für unsere Hochschulen und Arbeitgeber*innen, die Mitarbeiter*innen suchen.

Ein bezahlbarer ÖPNV, Raum für Fahrräder, Fußgänger*innen und Car-Sharing – verstanden als aktiver Klimaschutz – sind mir ein Herzensanliegen. Dies muss sich in der Verkehrsplanung niederschlagen. Damit gefahrenarmes Leben in der Stadt möglich ist, setze ich mich für Tempo 30 innerhalb der Stadt ein, wo immer dies gesetzlich möglich ist.

Unterstützen Sie mich, bringen Sie sich ein, lassen Sie sich dazu ermutigen, Freiburg fair zu gestalten und zu einer Stadt für alle werden zu lassen.

Gehen Sie am 22. April wählen!

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Monika Stein


Monika Stein wurde 1970 in Freiburg geboren und ist verheiratet. Sie arbeitet seit 1996 als Lehrerin an Grund-und Werkrealschulen und war vorher einige Zeit arbeitslos. Im Jahr 2004 wurde sie das erste Mal in den Gemeinderat gewählt. Bis 2008 war sie Mitglied der Grünen. Aktuell ist sie Stadträtin der Grünen Alternativen und kandidiert für ein Bündnis aus Unabhängigen Frauen, der GAF, der Linken Liste, der LINKEN und Junges Freiburg. Sie ist engagiert, erfahren, ein gute Team-Playerin, weltoffen und sozial.