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Der Sonntag: OB-Wahl 2018: Dreikampf ums Rathaus

Martin Horn, Dieter Salomon und Monika Stein trennen vor dem zweiten Wahlgang nur wenige Prozent – ein Stimmungsbericht.

Immer wieder Hornveilchen. Auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule machen Studentinnen ein Päuschen. Plötzlich steht ein Mann mit zwei Blumentöpfchen vor ihnen: „Ich bin Martin Horn…“ Die Frauen strahlen und greifen nach den Veilchen. „Das ist Bestechung“, sagt eine und lacht. Der 33-jährige Anwärter auf den Chefsessel im Rathaus lächelt zurück und geht weiter.

Ist Menschenfischerei so einfach? Man könnte es meinen, wenn man Martin Horn ein paar Stunden begleitet. Der Sieger des ersten Wahlgangs bei der Oberbürgermeisterwahl zieht am Donnerstag durch Littenweiler. An einer Haltestelle steigt eine alte Frau aus dem Bus und nimmt seine Hand: „Ich wünsche Ihnen alles Gute.“ Der inzwischen populäre Martin Horn wirkt überrascht. Als ein weißes Auto vorbeifährt, aus dem ein junger Mann ruft, „ich habe Sie gewählt und werde es wieder tun“, blickt der Pfarrerssohn aus dem pfälzischen Annweiler stolz in die Runde seiner Begleiter. Und stürmt in das nächste griechische Restaurant. Es folgt ein Small-Talk mit dem Kellner, den die Gäste gebannt verfolgen. Dann läuft Horn zur Tür, ohne zu übersehen, dass eine Frau ihm hinterher blickt. Er lässt sich ein Hornveilchen reichen und geht an ihren Tisch.

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