OB-Kandidat Stephan Wermter zu „Dietenbach-Deal“

Investigativer Journalismus ist hier gefragt, liebe BZ!
Oder wäre es besser, wir Freiburger beauftragen den Spiegel damit?

Der *Dietenbach-Deal* zwischen der Stadt Freiburg und der Sparkasse Freiburg- Nördlicher Breisgau sollte dringend durchleuchtet bzw hinterfragt werden. Ich frage mich, warum in der Zentrale der „Sparkasse“ (allein schon das Wort Sparkasse) eine Magnum-Flasche Champagner geköpft und dies als Deal des Jahrhunderts gefeiert wurde, wenn sie keinen Gewinn generieren möchte. Das ist mir als Unternehmer schleierhaft. Bei einem Kaufpreis von 64€/qm und den allseits bekannten Preisen für Grundstücke in Freiburg, kann ich mir vorstellen, dass da doch der eine oder andere Euro übrig bleibt. Sollte die Sparkasse jedoch der Meinung sein, mit dem Projekt in die Miesen zu steuern, schlage ich vor, daraus ein Bürgermodell zu kreieren, wenn man schon diese Flächen unbedingt bebauen „muss“! 50% der Flächen sind/waren in Privatbesitz. Die anderen Flächen? Gehören die der Allgemeinheit, also uns? Wer von den Bürgern rund um das Dietenbachgelände profitiert davon? Wurden diese Flächen auch zum Schleuderpreis an die Sparkasse verhökert?

http://chilli-freiburg.de/…/deal-am-dietenbach-sparkasse-s…/
http://www.badische-zeitung.de/…/genuegend-verkaufswillige-…
http://www.freiburg.de/…/31-01%20Dietenbach%20Kooperationsm…

„Grundstückseigentümer haben mit der Sparkasse Freiburg- Nördlicher Breisgau einen starken Partner gefunden“

*Mit Blick auf den notwendigen Grunderwerb im Baugebiet und die komplexen Eigentümerstrukturen ist die Stadt auf einem guten Weg: denn mit den Grundstückseigentümern bahnt sich eine Lösung an. Ein von der Stadtverwaltung initiiertes Kooperationsmodell bietet die Möglichkeit, dass die Eigentümer durch die Sparkasse einen deutlich höheren als den gutachterlich festgestellten Preis für ihre Grundstücke erhalten und somit ein Großteil der Enteignungen verhindert werden kann.“

*Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Marcel Thimm merkt hierzu an: „Aufgrund unserer regional fokussierten Immobilien-und Erschließungskompetenz glauben wir einen maßgeblichen Beitrag zum Gelingen dieses Konsensmodells leisten zu können. Die Beteiligung an diesem Modell leitet sich für die Sparkasse aus ihrem öffentlichen Auftrag ab. Wir sind deshalb zuversichtlich, mit unserem Engagement und unserer Erfahrung einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung des Entwicklungsgebiets Dietenbach leisten zu können. Gemeinsam mit der Stadt, den Eigentümern, der Bauwirtschaft und den künftigen Bauherren wollen wir an der Realisierung dieses herausfordernden Projekts arbeiten.“ Verantwortlich auf Seiten der Sparkasse ist Direktor Ingmar Roth.
Rund 50% der Grundstücke der für den neuen Stadtteil geplanten Fläche gehören Privatpersonen. Wegen der zersplitterten Eigentumsverhältnisse kann eine zügige Realisierung des Stadtteils nur im Rahmen einer sogenannten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme erfolgen.“

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Ich frage mich, wem gehören/gehörten die anderen 50% der Flächen?
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https://www.sparkasse-freiburg.de/…/ihre-sparkasse-vor-ort/…
http://suedbadisches-medienhaus.de/bilanz-2017-sparkasse-f…/

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Rückläufige Zinsüberschüsse, die Digitalisierung und eine zunehmende Regulierung stellen Geldinstitute wie die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau Jahr um Jahr vor neue Herausforderungen. Steigende Kundeneinlagen und ein gutes Kreditgeschäft sorgen trotzdem für entspannte Gesichter bei der heutigen Bilanz-Pressekonferenz.

Resultieren die entspannten Gesichter bei der Sparkasse Freiburg- Nördlicher Breisgau aus dem Dietenbach-Deal?
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